KI-Agenten für den Mittelstand: Zwischen Hype und echter Unabhängigkeit

Diese Woche haben Salesforce, Microsoft und HubSpot ihre neuen „agentischen“ KI-Systeme vorgestellt. Die Botschaft: Autonome digitale Mitarbeiter, die Arbeitsabläufe eigenständig steuern. Nicht mehr nur Textgenerierung, sondern echte Aktionen – Retouren bearbeiten, Termine planen, Kundendaten pflegen. Die Zahlen klingen beeindruckend: 142% mehr direkte Aktionen bei Salesforce-Agenten in der Weihnachtssaison. HubSpot meldet 21% Umsatzwachstum, getrieben durch KI-Integration. …

Open Source hat die Software-Kriege gewonnen. Ohne dass die meisten Forstbetriebe es mitbekommen haben. Zeit, dass sich das ändert

Dein Smartphone läuft damit. Dein Auto. Die Server dieser Plattform hier. Open Source Software ist überall – nur in vielen Forstbetrieben immer noch ein Fremdwort. Warum das ein Problem ist? Weil ihr euch abhängig macht von Anbietern, die eure Workflows nicht verstehen und euch Jahr für Jahr tiefer in Lizenzkosten treiben. Microsoft, SAP, Trimble – …

Warum dein Unternehmen digitalisiert – aber trotzdem nicht schneller wird

Letzte Woche bei einem Kunden: Ein Mitarbeiter sucht 20 Minuten nach einer Rechnung. Im CRM steht was anderes als in der Buchhaltungssoftware. Der Kunde hat per Mail reklamiert – aber die Mail liegt beim Vertrieb, nicht beim Service. Das Ergebnis: Frust beim Kunden. Frust beim Team. Und am Ende landet alles wieder in einer Excel-Tabelle. …

Digitale Souveränität ist kein Projekt – es ist eine Haltung (8/8)

Acht Wochen, acht Schritte. Von Stakeholder-Dialog über Regulierung, Abhängigkeiten, Workloads, Architektur und Open Source bis zu Business Continuity. Heute der Abschluss – und gleichzeitig der Anfang. Warum digitale Souveränität kein Projekt ist Viele Geschäftsführer denken: „Wir machen jetzt einmal digitale Souveränität, dann haben wir’s.“ Aber so funktioniert es nicht. Ihre IT ist bereits ein kontinuierlicher …

Offene Architektur = Wahlfreiheit – Warum Ihre IT-Struktur wichtiger ist als die Tools (5/8)

Nach Abhängigkeiten kartieren und Workloads klassifizieren kommt die entscheidende Frage: Wie bauen wir eine Architektur, die uns langfristig unabhängig hält? Die Kernidee souveräner Architektur: Nicht die einzelnen Tools entscheiden über Ihre Souveränität – sondern wie diese Tools miteinander sprechen. Offene Standards statt proprietäre Inseln Was ich in meiner Beratungspraxis implementiere: Das Schöne daran: Wenn ein …

Nicht alles muss auf eigene Server – aber Sie müssen wissen, WAS kritisch ist (4/8)

Letzte Woche haben wir über Software-Abhängigkeiten gesprochen. Diese Woche: Wie entscheiden Sie, was wirklich kritisch ist? Das häufigste Missverständnis: „Digitale Souveränität = Alles auf eigene Server.“ Das ist nicht nur unrealistisch, sondern oft auch unwirtschaftlich. Die Kunst liegt darin, zu priorisieren. Meine Einstiegsfrage an Kunden: „Was brauchen Sie, um handlungsfähig zu bleiben, wenn die Cloud …

Die Abhängigkeits-Falle: Warum Sie nicht wissen, wer Ihre IT wirklich kontrolliert (3/8)

Nach Stakeholder-Dialog und Regulierung kommen wir zum Kern: Wissen Sie eigentlich, welche Software in Ihrem Unternehmen läuft? Spoiler: Die wenigsten wissen es wirklich. In meinen Gesprächen mit Geschäftsführern höre ich oft: „Wir nutzen Microsoft für Office, SAP für die Buchhaltung, und dann noch diese Branchensoftware für [X].“ Was fehlt? Die Erkenntnis, wie TIEF diese Abhängigkeiten …

Digitale Souveränität beginnt mit einem Gespräch – nicht mit Technologie (1/8)

Die meisten Unternehmen starten ihre Digitalisierungsprojekte mit der Frage: „Welche Software brauchen wir?“ Die bessere Frage wäre: „Wer muss eigentlich mitentscheiden?“ Digitale Souveränität – also die Fähigkeit, die volle Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur zu behalten – beginnt nicht im Server-Raum. Sie beginnt am Besprechungstisch. Der erste Schritt ist oft der wichtigste: Geschäftsführung, IT-Team, Fachabteilungen …

🌲 Waldumbau lohnt sich – aber wie kriegen wir das im Privatwald effizient hin?

Die Tagesschau berichtet heute über die Wirtschaftlichkeit des Waldumbaus. Grundsätzlich richtig – aber in der Praxis sehe ich bei Privatwaldbesitzern oft zwei Extreme: Variante A: „Warten auf die nächste Kalamität“ → Reaktiv handeln, wenn der Borkenkäfer schon da ist → Zeitdruck, schlechte Holzpreise, Stress Variante B: „Präventiv planen und handeln“ → Gezielter Umbau in Eigenregie …