Abhängig sein ist normal. Ausgeliefert sein nicht.
Wir machen sichtbar, wo deine Organisation von einzelnen Anbietern abhängt, und bauen mit dir den Plan B, bevor du ihn brauchst.
Festpreise · Ergebnisse, die du behältst · Unabhängig von Herstellern
Kennst du das?
- Lizenzpreise steigen, Vertragsbedingungen ändern sich einseitig, und keiner im Haus kann genau sagen, was passiert, wenn ein Anbieter ausfällt, verkauft wird oder die Konditionen ändert.
- Das Wissen über eure IT steckt in einzelnen Köpfen oder beim Dienstleister.
- Open Source klingt nach Ausweg. Aber auch Open Source braucht Betrieb, Pflege und jemanden, der sich kümmert.
Wir entscheiden wieder selbst.
- 01
Du weißt, welche Software ihr nutzt, wer dahintersteht und was sie wirklich kostet.
- 02
Du hast für jedes kritische System einen Plan B: schriftlich, verständlich, übergabefähig.
- 03
Du kannst gegenüber Gremien und Prüfern begründen, warum ihr so entschieden habt.
- 04
Du bleibst wechselfähig, auch wenn du heute gar nicht wechseln willst.
Der Plan in vier Stufen
Die Stufen bauen aufeinander auf. Du entscheidest nach jeder Stufe, ob es weitergeht.
- Stufe 01
Souveränitäts-Check
In wenigen Minuten weißt du, ob du ruhig schlafen kannst.
kostenlosohne Anmeldungwenige Minuten, online
Check startenWas genau passiert
- 19 Fragen in vier Bereichen: Überblick, Zuständigkeiten, Betrieb und Plan B.
- Sofort danach eine Ampel für jeden Bereich, mit ersten Schritten, die du selbst angehen kannst.
- Deine Antworten bleiben in deinem Browser. Nichts wird übermittelt, gespeichert oder weitergegeben.
- Das Ergebnis kannst du ausdrucken. Auf Wunsch sprechen wir es in einem kostenlosen Erstgespräch gemeinsam durch.
Danach: aufhören oder weiter.
- Stufe 02
Inventur
Endlich ein vollständiges Bild, auf einer Seite.
1.800 €Festpreis, netto, bis ca. 25 Anwendungen und Dienste2–3 Wochen, für dich etwa ein halber Tag Aufwand
Was genau passiert
- Ein gemeinsamer Workshop, vor Ort in Nordhessen oder remote, dazu ein strukturierter Fragebogen.
- Wir erfassen alle relevanten Anwendungen, Cloud-Dienste und Server, von Office über Fachverfahren bis zur Website.
- Die eingesetzten Open-Source-Komponenten prüfen wir werkzeuggestützt: Lizenztyp, Aktivität und Zustand des Projekts, bekannte Sicherheitslücken.
- Jedes System bewerten wir nach vier Fragen: Wer steht dahinter? Welche Lizenz- und Vertragspflichten gibt es? Wer im Haus versteht es? Wer hilft, wenn es ausfällt?
Ergebnis: Ein Ampelbericht als PDF und bearbeitbare Tabelle, mit den fünf dringendsten Handlungsfeldern. Er gehört dir, auch wenn du danach mit jemand anderem weitermachst.
Danach: aufhören oder weiter.
- Stufe 03
Betriebskonzept & Plan B
Aus „Was wäre, wenn …“ wird „Dann machen wir …“.
ab 4.500 €netto, Festpreis nach der Inventur, je nach Zahl der kritischen Systeme4–6 Wochen
Was genau passiert
- Für jedes kritische System halten wir fest: wer den Betrieb verantwortet, wie Updates und Wartung laufen, wo die Dokumentation liegt, welcher Supportweg gilt (Community, Dienstleister oder Hersteller) und wie der Ausstieg aussähe.
- Wo Abhängigkeiten zu hoch sind, zeigen wir konkrete Alternativen und grobe Migrationsaufwände. Herstellerunabhängig, Open Source zuerst, aber nicht um jeden Preis.
- Eine schlanke Open-Source-Richtlinie: Nach welchen Kriterien wird neue Software ausgewählt, und wer gibt sie frei?
- Für Kommunen: der Bezug zu den BSI-Checklisten „Weg in die Basis-Absicherung“ (WiBA), damit Souveränität und Informationssicherheit zusammenpassen.
Ergebnis: Das Betriebskonzept als lebendes Dokument in einem Wiki deiner Wahl (z. B. Nextcloud) und eine Entscheidungsvorlage für deine Gremien.
Danach: aufhören oder weiter.
- Stufe 04
Betriebspate
Jemand behält den Überblick, auch wenn dein Kollege im Urlaub ist.
ab 290 €im Monat · nettolaufend, nach 6 Monaten monatlich kündbar
Basis 290 € im Monat mit 2 Stunden inklusive · Plus 590 € im Monat mit 4 Stunden inklusive
Was genau passiert
- Wir beobachten laufend deine Open-Source-Komponenten: Sicherheitslücken, Lizenzänderungen und Veränderungen am Projekt, etwa eine Übernahme.
- Einmal im Quartal ein Gespräch mit kurzem Statusbericht, dabei wird das Betriebskonzept aktualisiert.
- Du hast einen Ansprechpartner für Fragen und Entscheidungen. Umsetzen kannst du selbst, dein Dienstleister oder auf Wunsch wir.
Ehrlich gesagt: Wir sind zu Bürozeiten erreichbar und reagieren am nächsten Werktag. Einen 24/7-Notdienst gibt es nicht. Dafür ist alles so dokumentiert, dass jeder andere Dienstleister jederzeit übernehmen kann. Das ist Souveränität.
Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Reisekosten außerhalb Nordhessens nach Aufwand.
Wir machen das zuerst bei uns selbst.
Johannes Brötz betreibt die eigene Infrastruktur selbstgehostet auf Open-Source-Basis, mit Nextcloud, ERPNext, n8n und PostGIS.
Genau diese Inventur durchläuft Broetzens IT zuerst mit dem eigenen Unternehmen.
Wir sind herstellerunabhängig: keine Provisionen, keine Partnerverträge, die eine Empfehlung beeinflussen.
Dahinter steht Praxis aus Softwareentwicklung, Produktverantwortung und Geodaten. Nicht nur Konzepte, sondern Betrieb.
Warum das Thema gerade jetzt drängt
Stand: Oktober 2026
So lange kämen Unternehmen ab 20 Beschäftigten im Schnitt ohne digitale Importe aus. Der Anteil, der sich wegen der Abhängigkeit von den USA sorgt, ist von 38 % im Jahr 2024 auf 73 % gestiegen.
Quelle: Bitkom, Oktober 2026, über produktion.de (öffnet in neuem Tab)
der Unternehmen ab 20 Beschäftigten halten Deutschland für zu abhängig von US-Cloud-Anbietern. 71 % beziehen heute Cloud-Angebote aus den USA, im Idealfall bevorzugen würden das nur 8 %.
Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das NIS-2-Umsetzungsgesetz. Statt rund 4.500 Einrichtungen fallen nun rund 29.500 unter die Aufsicht, darunter viele aus der Energie- und Wasserversorgung.
Quellen: Reed Smith (öffnet in neuem Tab) · BSI, NIS-2 in Zahlen (öffnet in neuem Tab)
Das EU Cloud Sovereignty Framework bewertet Cloud-Anbieter in acht Zielen auf einer Skala von SEAL-0 bis SEAL-4. Im April 2026 hat die EU-Kommission danach einen Rahmenvertrag für souveräne Cloud-Dienste vergeben, mit SEAL-2 als Mindestniveau.
Quelle: Europäische Kommission, April 2026 (englisch) (öffnet in neuem Tab)
Mit dem Deutschland-Stack und Angeboten des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS) wie openDesk wird digitale Souveränität für Bund, Länder und Kommunen zum erklärten Ziel.
Quellen: Deutschland-Stack (öffnet in neuem Tab) · openDesk (öffnet in neuem Tab)
Häufige Fragen
Müssen wir danach auf Open Source umsteigen?
Nein. Ziel ist, dass du wechseln kannst, und ein bewusster Umgang mit Abhängigkeiten. Manchmal ist die proprietäre Lösung die richtige. Dann eben mit Plan B.
Ist Open Source nicht kostenlos?
Bei den Lizenzkosten oft. Kosten entstehen trotzdem: im Betrieb, im Support und im Know-how. Genau die machen wir sichtbar.
Macht ihr auch die NIS2-Umsetzung oder eine ISMS-Zertifizierung?
Nein. Das Betriebskonzept liefert Bausteine, die dort einzahlen, ersetzt aber kein ISMS und keine Prüfung. Auf Wunsch empfehlen wir spezialisierte Partner.
Prüft ihr unsere Lizenzen rechtlich?
Wir erstellen eine technische Übersicht über Lizenztypen und typische Pflichten. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört zu deiner Rechtsberatung.
Wir haben schon einen IT-Dienstleister.
Gut. Wir arbeiten mit ihm zusammen, nicht gegen ihn. Das Betriebskonzept hilft beiden Seiten.
Was passiert mit unseren Daten aus der Inventur?
Sie bleiben bei uns auf selbstgehosteten Systemen in Deutschland und werden nach Projektende auf Wunsch gelöscht.
Der erste Schritt dauert nur wenige Minuten.
Erstgespräch vereinbaren: 30 Minuten, kostenlos.